Versprechen brechen

oder auch: Der Bauer der es verstand, seinem Ochsen nicht nur die Laune zu verderben.

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“Es ist Arbeitszeit!” sagt der Bauer zu seinem Ochsen,

“Versink nicht in Trauer, denn in zwei Wochen,

hast du frei. Dann sollst du von der Arbeit ruh‘n

und brauchst nichts mehr tun.

ist’s nicht fein?

so soll’s sein.”

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Zwei Wochen sind schnell vorbei gegangen,

Der Ochse  kratzt sein Fell und wartet mit verlangen

auf seine Ruh. Doch wie’s der Titel schon verspricht,

ist hier die Rede, vom Bauer, der sein Versprechen bricht.

“Nix da! Du bist ein Rind

geh’ arbeiten! Geschwind!”

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Der Ochse, der zwar noch bei Kraft ist und seinen Karren zieht,

zeigt sich dennoch sehr geschaft von dem Bauer der in ihm den Narren sieht,

während er den Kopf ganz tief und depressiv

in eine Grube lief.

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Und die Moral von dem Gedichte, macht alle Vermutngen zunichte:

1. Liebe Ochsen: Arbeiten oder Zoo, Sterben müsst ihr sowieso. Ob in der Grube, Käfig oder auf dem Land, das liegt nicht in meiner Hand.

2.Lieber Bauer: Willst du ‘nen glücklichen Ochsen haben, versprich ihm nichts, gib ihm genügend Futter und halt ihn von Gruben fern. Das hat er gern.

Gerhard Burau

9 Antworten zu Versprechen brechen

  1. johann sagt:

    Ist doch nicht dein Ernst?
    Hast du es wirklich selber gedichtet?
    Die Wortspiele und Reime erinnern mich an Bodo Wartke.

    VG Johann

  2. nadja :) sagt:

    hmmm… das gedicht hat schon was… aber wie kommt du überhaupt auf soche ideen, über ochsen und bauer zu schreiben?? :)

  3. nadja :) sagt:

    schreibst du oft gedichte?

  4. Flop sagt:

    Na na Gerd, wie kannst du nur so Mitleidslos sein ;) Ein Ochse will auch ein schönes Leben haben. Inklusiv Urlaub! Wenn man das Wochenende eigentlich frei hat und dann doch arbeiten muss…kein schönes Gefühl ;) Aber das Gedicht ist ganz schön geworden.

  5. shorsh sagt:

    Danke für dein Feedback. Wenn du meinst, dann gib ihm Urlaub. Würd ich auch machen, wenn er sowas tatsächlich brauch (bin nicht Ochsenkindig). Aber ich würds ihm vorher nicht versprechen ;-) .

  6. Flop sagt:

    Hab noch mal nachgeschaut. Ein Sonett ist das nicht. Und eigentlich sollte in einem Gedicht in jeder Zeile die gleiche Anzahl von Silben sein. (So hab ich das jedenfalls in Erinnerung). Sonst stimmt der Rythmus nicht. Und es heißt außerdem “und brauchst nichts mehr ZU tun”. Aber wie ich schon sagte: künstlerische Freiheit. Brauchst halt noch ein bisschen Übung ;)

  7. shorsh sagt:

    Danke für konstruktive Kritik.

  8. Diana sagt:

    kommt mir sehr bekannt vor sone situation,…

    Gruß aus Nürtingen

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